Ulla Meyer

Viele Paderborner kennen mich von meinem Stammplatz in der Paderhalle: Links, Reihe 12, ganz außen. Seit über zwanzig Jahren schreibe ich Konzertrezensionen für die Neue Westfälische, oft auch über Theateraufführungen, Kabarett, Liedermacher. Am meisten Spass hab ich an skurriler Kleinkunst und klassischer Musik.Ulla Meyer

Studiert hab ich zuerst Germanistik und Musikwissenschaft mit dem damals seltenen Abschluss "Magister Artium" (M.A.), später dann Deutsch und Musik für das Lehramt an Gymnasien, danach dasselbe nochmal für das Lehramt an Haupt- und Realschulen. Nach einem halben Referendariat hatte ich das Glück, als wissenschaftliche Angestellte im damals neu gegründeten Institut für "Begabungsforschung und Begabtenförderung in der Musik" (IBFF) ganz andere Erfahrungen zu sammeln.

Neben der Organisation von Förderkursen für hochbegabte junge Musiker und Musikerinnen und deren wissenschaftlicher Begleitung, arbeitete ich an der Institutszeitung, was quasi nahtlos zur Kulturberichterstattung in überregionalen und lokalen Medien führte. So kam ich zum Journalismus. Parallel dazu hab ich durchgehend Klavierunterricht gegeben: Seit 1981 an der damals noch Städtischen Musikschule in Warburg, 2005 gründete ich dann zusammen mit Barbara Nespethal die "Yamaha-Musikschule-Warburg", jetzt "Freie Musikschule Warburg".

Aber Paderborn ist meine Stadt, spätestens nachdem ich 2010 ein schmales Reihenmittelhaus in der Nähe der Fischteiche gekauft habe. Hier unterrichte ich und kann mit dem Fahrrad in die Paderhalle oder ins Theater fahren.
Ich freue mich riesig über meine gemütliche Nachbarschafts-Klavierschule und über neue Schüler und Schülerinnen hier in Paderborn.