FAQ

Hier hab ich versucht, einige Fragen zu beantworten, die immer wieder gestellt werden:

Wann anfangen?  Klavier im Alter?  Üben?  Kosten?  Bedingungen?

Sicher ist: Ohne Üben geht nichts. Der Klavier- oder Keyboardunterricht funktioniert nur, wenn das Gelernte zuhause wiederholt wird. Je öfter umso besser. Sprich: Ein Mindesteinsatz beim Üben ist einfach notwendig, damit der Unterricht überhaupt eine Chance hat. Das wird manchmal zum Problem, denn beim Üben stößt so mancher schnell an seine persönliche Grenze. Das macht erst mal keinen Spass. Da müssen alle zusammen arbeiten.

Ideal ist eine feste Zeit am Tag, die nur zum Klavier- oder Keyboardspiel reserviert ist. Anfangs nur 10 Minuten täglich, später 20, jeden Tag nach den Hausaufgaben oder vor dem Abendessen. Dabei ist klar, dass der Tagesablauf vieler Familien und flexible nach hinten ausgedehnte Stundenpläne der Schüler der G8 diese „jour fix“ nahezu unmöglich gemacht haben. Da hilft manchmal der Übepass. Hier wird die Übezeit dokumentiert, und schon die Freude an den ausgefüllten Zeitkästchen wirkt für die jüngeren SchülerInnen hoch motivierend.

Der Übepass vom Tastenstudio

Für alle gilt: Zweimal im Jahr wird das Erlernte einer kleinen Öffentlichkeit vorgestellt. Immer kurz vor den Sommerferien und kurz vor Weihnachten wird das kleine Amalthea-Theater zur Konzertbühne. Im professionellen Rahmen eines Themenkonzerts zeigen die Schüler und Schülerinnen des Tastenstudios sorgfältig vorbereitete Werke, die sie selbst auswählen. Das ist nicht nur aufregend, sondern macht auch großen Spass . Auch für die Zuhörer, wie Sie auf der Presseseite sehen können. Und dann wird auch mit Spass geübt, ganz ohne Übepass.

Bitte denken Sie trotz allem immer daran, dass Klavier- und Keyboardspiel ein anspruchsvolles Hobby ist und das Leben reicher machen sollte, nicht komplizierter. Das Wichtigste ist: Nehmen Sie Anteil an dem, was Ihr Kind tut. Mit echtem Interesse: Wünschen Sie sich Ihre Lieblingsmelodien, freuen Sie sich mit ,wenn wieder etwas klappt und erwarten Sie nicht zu viel.

Oft ist es das „richtige“ Stück was die richtige Motivation bringt und die Übefrequenz anhebt. Dazu brauch ich im Unterricht ein Feedback, was nicht immer gegeben ist. Häufig wird die Frage: „Was willst du denn gerne spielen?“ mit einem lethargischen „Weiß ich nicht...“ beantwortet.